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Baccara ist ein aufregendes
Spiel, das auch im James Bond Roman Casino Royale von Ian Flemming
gespielt wurde. Es kommt aus Italien, wo es erstmals im Mittelalter gespielt
wurde. Daher stammt auch der Name: aus dem Altitalienischen für „Null“,
denn die Bildkarten und die Zehn – welche in anderen Spielen die höchsten
Karten darstellen – zählen hier lediglich Null. Später wurde
es auch in Frankreich von der Aristokratie gespielt. Heute ist Baccara
ein Lieblingsspiel der „High-Roller“ und vieler berühmter Glücksspieler
rund um die Welt.
Das Ziel des Spiels: Sie wetten, welche von zwei Händen (die „"
Hand oder die „" Hand) näher
an den Wert 9 herankommt. Sie können auf eine dieser Hände wetten
– oder Sie können darauf wetten, dass das Spiel unentschieden endet.
Baccara wird mit acht Kartenspielen, die gemischt und in einen „Schuh“
gesetzt werden, gespielt. Jede Hand erhält mindestens zwei Karten,
aber nicht mehr als drei. Die erste und dritte Karte, die aus dem Schuh
ausgeteilt werden, gehen an den Spieler. Die zweite und vierte Karte gehen
an die Bank. Wenn nötig, wird entsprechend der folgenden Tabelle eine
dritte Karte ausgeteilt. Alle Karten werden offen ausgeteilt.
Die Kartenbewertung:
-
Bildkarten und Zehner zählen 0;
-
Asse zählen 1,
-
Alle anderen Karten (2 bis 9) entsprechen ihrem Zahlenwert.
Der Wert einer Hand entspricht der der Summe aller Punkte. Eine Hand mit einer 8 und einer 9
wird als 7 bewertet (da 8 + 9 = 17). Daher zählen Bildkarten und Zehner
auch als 0, denn von dem Kartenwert 10 wird nur die 0 gezählt. Der
Wert einer Hand bewegt sich daher immer zwischen 0 und 9 – und im Gegensatz
zum Black Jack kann man sich nicht überreizen.
Zählbeispiele:
Beispiel 1: 9 + 0 = 9, diese Hand hat den Wert 9.
Beispiel 2: 4 + 0 + 9 = 13, diese Hand hat den Wert 3.

Das Ziel jeder Runde ist es also, so nah wie möglich an den Wert
9 heranzukommen. Daher ist es sehr gut, wenn man bereits mit den ersten
beiden Karten 8 oder 9 Punkte erzielt. Wenn das der Fall ist, hat man ein
„Natural“. Auch wenn
ein Natural hat, müssen
aufhören Karten zu ziehen. Die einzige Punktzahl, die ein „Natural“
8 schlagen kann, ist natürlich ein Natural 9.
Der Spieler und die Bank bekommen jeweils zwei Karten offen ausgeteilt.
Wenn einer ein Natural hat, gewinnt er. Wenn beide ein Natural haben, gewinnt
das höhere Natural. Wenn beide ein gleichwertiges Natural haben, ist
das Spiel unentschieden.
Wenn weder der Spieler noch die Bank ein Natural hat, dann spielt der
Spieler zuerst.
Wenn der Spieler 6 oder 7 Punkte auf der Hand hat, bekommt er keine
Karte mehr. Wenn er weniger als 6 Punkte hat, bekommt er eine weitere Karte.
Diese drei Karten bestimmen dann den Wert der Hand des Spielers.
| 0, 1, 2, 3, 4, 5 |
DRAW (Ziehen) |
| 6, 7 |
STAND (Passen) |
| 8, 9 |
STAND (Natural) |
Jetzt ist die Bank am Zug. Wenn der Spieler mit 6 oder 7 Punkten passt
(und keine dritte Karte gezogen hat), ist das Spiel der Bank einfach: sie
muss bei 0, 1, 2, 3, 4 oder 5 Punkten eine Karte ziehen, bei 6 oder 7 Punkten
zieht sie nicht.
| 0, 1, 2, 3, 4, 5 |
DRAW (Ziehen) |
| 6, 7 |
STAND (Passen) |
| 8, 9 |
STAND (Natural) |
Wenn aber der Spieler eine dritte Karte gezogen hat, ist es für
die Bank interessanter. In diesem Fall, passt die Bank mit 7 Punkten. Ob
sie mit 6 oder weniger Punkten passt oder zieht, kommt auf den Wert der
DRITTEN KARTE des Spielers (und nicht auf die gesamten Punkte der HAND)
an. Die Regeln, ob die Bank zieht oder passt sind wie folgt:
| 0 |
1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
6 |
7 |
8 |
9 |
| 7 |
S |
S |
S |
S |
S |
S |
S |
S |
S |
S |
| 6 |
S |
S |
S |
S |
S |
S |
D |
D |
S |
S |
| 5 |
S |
S |
S |
S |
D |
D |
D |
D |
S |
S |
| 4 |
S |
S |
D |
D |
D |
D |
D |
D |
S |
S |
| 3 |
D |
D |
D |
D |
D |
D |
D |
D |
S |
D |
| 2 |
D |
D |
D |
D |
D |
D |
D |
D |
D |
D |
| 1 |
D |
D |
D |
D |
D |
D |
D |
D |
D |
D |
| 0 |
D |
D |
D |
D |
D |
D |
D |
D |
D |
D |
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S = STAND (Passen) |
D = DRAW (Ziehen) |
Die Hand mit dem höchsten Wert gewinnt.
Einsätze auf die Hand des Spielers werden im Gewinnfall 1 zu 1 ausbezahlt.
Einsätze auf die Hand der Bank werden im Gewinnfall ebenfalls 1 zu
1 ausbezahlt. Aber bei einem Einsatz auf die Hand der Bank bekommt die
Bank eine Provision von 5% des Gewinns, die automatisch von Ihrem Guthaben
abgezogen wird.
Wenn beide Hände die gleiche Punktzahl erzielen, gewinnt die Wette
auf Unentschieden, und erhält eine Gewinnauszahlung im Verhältnis
8 zu 1. Wenn das Spiel unentschieden endet, bleiben alle Einsätze,
die auf den Spieler oder die Bank gesetzt wurden, stehen („Push“ oder Unentschieden,
d.h. weder ausbezahlt noch zurückgezogen).
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Baccarat im Laufe der Jahre
Das italienische Wort "Baccarat" bedeutet "Null" im Englischen - und das bedeutet auch das französische Wort "Baccarat".
Wegen dieser Anomalie der romanischen Sprachen, will jedes Land dieses elegante und sagenumwobene Kartenspiel als sein Eigentum fordern.
In einer Version der Geschichte Baccarats, wurde das Spiel, das durch einen italienischen Spieler namens Felix Falguierein irgendwann im Mittelalter erfunden. In dieser Märchenerzählung wurde das Spiel zuerst mit Tarotkarten gespielt und beruhte auf einer alten etruskischen Legende von neun Göttern, die zusahen, als eine blonde Jungfrau einen neunseitigen Würfel warf. Der Wurf würde dann ihr Schicksal beschließen, wobei bei einer acht oder neun, aus ihr die Priesterin würde und eine sechs oder sieben darauf hinauslief, dass ihr weitere religiöse Riten verboten wären. Das Werfen einer Zahl weniger als sechs, würde aber verlangen, das sie ins Meer ginge. Kein Spaß!
Unabhängig von der Richtigkeit dieses fantasievollen Märchens über die Entwicklung des Spiels, ist es ziemlich gut überliefert, dass Baccarat in Frankreich vor 1500 gespielt wurde. Es war ein Spiel, das exklusiv vom Adel gespielt wurde und blieb so für viele Jahre, bevor es seinen Weg in populäre Glücksspieleinrichtungen fand.
Unabhängig davon, ob Baccarat in Italien oder Frankreich erfunden wurde, das Spiel Baccarat ist definitiv sehr alt. Während es im Laufe der Jahrhunderte über Länder und Kontinente reiste, entwickelte es sich natürlich in verschiedene Formen mit verschiedenen Regelvariationen.
Heute wird Baccarat überall auf dem Planeten gespielt, aber in seiner Kindheit wurde die französische Version des Baccarat, genannt "Chemin de fer" in England populär, wo Spieler damit begannen, die Regeln zu ändern. Man glaubt, dass das Spiel als nächstes nach Südamerika reiste und danach zum Rest der Welt.
Im modernen Zeitalter war es Tommy Renzoni, der dieses schmückende, aristokratische Spiel in die Vereinigten Staaten brachte. Nachdem die kubanische Revolution das Ende der Havanner Kasinos brachte, gruppierten sich die Glücksspielmogule in den Vereinigten Staaten neu und entwickelte die Kasinos in Nevada weiter. Gegen Ende der 1950er Jahre, als eine Kombination des europäischen Baccarats und "Chemin de fer" wurde das Spiel in Las Vegas im berüchtigten Dunes Kasino eingeführt.
Obwohl in jedem Land und jeder Version einige Regeln verändert worden sind, blieb der Stil ziemlich gleich. Baccarat hat seine Anmut und seine Illusion der Einfachheit behalten und ist dennoch eines der ansprechendesten Spiele für High Rollers, Aristokraten, Berühmtheiten und andere mit hohem sozialen Status in jeder Gesellschaft.
Um das Spiel weiter zu popularisieren, wurde "Mini Baccarat" erfunden, wobei man dieselben Grundregeln verwendete, wie im amerikanischen Baccarat, aber mit niedrigeren Tischlimits und einem vereinfachten Verfahren, um Spieler mit durchschnittlichen Geldmitteln anzuziehen. Und heute, selbst wenn Sie kein "High Roller" sind, können Sie das Spiel des klassischen Baccarats genießen.
Sowohl Stein-und-Mörtel, als auch Online-Kasinos bieten Spielern das Spiel Baccarat an, das jetzt meistens mit den klassischen Regeln auf dem Mini-Baccarat-Tisch gespielt wird.
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