Haben Sie je Craps gespielt? Wenn ja, gehören Sie zu einer von zwei Kategorien. Entweder lieben Sie das Spiel, oder Sie können es überhaupt nicht leiden. Der Grund für diese unterschiedlichen Ansichten ist einfach. Sie können entweder Ihre Spielfinanzen extrem anschwellen lassen, oder Sie werden zum Zeugen, wie sich Ihre Finanzen vor Ihren Augen im Laufe nur weniger Würfe gleichsam in Luft auflösen. Im Gegensatz zu anderen Glücksspielen ist Craps insofern anders, als es ein Geheimnis dahingehend gibt, 'wo' Sie Ihr Geld einsetzen. Die besten Pass-Einsätze sind Pass und Don't Pass, sowie Come und Don't Come, mit freien Gewinnchancen (Free Odds) oder ohne.
Wie bei allen Spielen gibt es auch hier keine sicheren Systeme, die den Gewinn Ihres Einsatzes garantieren.
Es gibt jedoch einige zentrale Hinweise, die Ihnen dabei helfen können, Ihre Chancen auf kontinuierliche Gewinne zu erhöhen:
•Während man kontinuierliche Gewinne nicht garantieren kann, so kann man doch beständig verlieren. Spieler, die: spielen, um nicht zu verlieren, und nicht, um zu gewinnen; undiszipliniert spielen; nur auf Glück hoffen; sich unrealistische Gewinnziele setzen, verfügen nicht über ausgewogene Finanzmanagement-Systeme.
•Wenn Sie stets denselben Betrag einsetzen, werden Sie fast immer verlieren. Der Einsatz der Progressions-/Regressionsmethode (durch Erhöhung und Verringerung Ihrer Einsätze um eine festgesetzte Rate, d.h. beginnend mit dem Doppelten des Tischminimums, gefolgt vom Minimum usw., wenn Sie gewinnen) ist die beste Methode, um langfristig Gewinne zu machen.
•Lassen Sie sich nicht von Ihren Gewinnen das Spiel vorschreiben. Sonst bleibt Ihnen nach einem Anfangsgewinn nichts als ein Verlust. Denken Sie daran, dass es sich beim Craps um ein unbeständiges Spiel handelt und Sie Ihre Finanzen später noch brauchen könnten. Vor diesem Hintergrund sollten Sie genügend Geldmittel einplanen, um 25 bis 30 Einsätze zu bestreiten, um mit Sicherheit Gewinne machen zu können, wenn sich diese schließlich einstellen.

Würfelspiele gibt es schon seit den Anfängen unserer Zivilisation. Die ersten Würfel wurden wohl aus Knochen oder Harthölzern wie Eben- oder Eichenholz gefertigt. Es ist bekannt, dass die römischen Soldaten schon vor über zweitausend Jahren mit Schweineknorpeln auf Ihren Schilden ein Spiel namens „Knochen“ spielten. Aber woher kommt Craps? Und woher kommt der Name?
Die Antwort auf beide Fragen ist sicherlich noch nicht endgültig entschieden, aber hier ist eine plausible Erklärung des geschichtlichen Hintergrundes des berühmten Casino Klassikers:
Als die arabischen Völker in die vormals römischen Provinzen vordrangen, übernahmen sie den beliebten Zeitvertreib der römischen Legionäre: „Wirf die Knochen“ – die kleinen, nummerierten Würfel wurden nunmehr allerdings „azzahr“ genannt. Im Verlauf des Mittelalters kam das Spiel über das Mittelmeer und wurde in Frankreich als „hasar“ oder „hasard“ bekannt. Während der englisch-französischen Kriege im 13. und 14. Jahrhundert wurde das Spiel dann von den englischen Rittern als „hazard“ (gleichbedeutend mit „ein Risiko eingehen“) mit nach Hause genommen.
In England wurde dann die kleinste Augenzahl „crabs” genannt. Im Zuge eines weiteren Krieges, übernahmen wiederum die Franzosen diese Variation von den englischen Gefangenen – allerdings wurde die Bezeichnung der französischen Sprache angeglichen und das Spiel daher „crabes“ genannt. Im frühen 18. Jahrhundert nahmen die französischen Kolonisten dieses Spiel mit nach Kanada. Als nun die Engländer Ihren Einflussbereich von ihren amerikanischen Kolonien nach Norden hin ausweiteten zogen einige der französisch sprechenden Kanadier nach Louisiana. Hier war es schliesslich gegen Ende des 18. Jahrhunderts, als die vereinfachte Version von Hazard seine englische Bezeichnung ablegte und unter dem einfachen Namen „creps“, der Cajun Schreibweise des Wortes crabes, bekannt wurde.
Als Cajun Flussschiffer den Mississippi hochfuhren, nahmen Sie das Würfelspiel mit. So wurde es erneut der englisch sprechenden Bevölkerung vorgestellt: den amerikanischen Frontiersmen, die den Namen amerikanisierten und das Spiel fortan „craps“ nannten. Während der Expansion nach Westen wurde Craps zu einer Hauptattraktion eines jeden Saloons und Casinos. Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg wurde eine entscheidende Neuerung eingeführt, die das Spiel nicht mehr so abhängig von schlecht hergestellten Würfeln machte: man konnte fortan mit oder gegen den Spieler wetten, der gerade würfelte. Später wurden noch weitere Wettmöglichkeiten (zum Beispiel „Hardway“ oder die „Horn bet“) hinzugefügt, um den Spielern noch mehr Abwechslung zu bieten.
Heutzutage ist Craps eines der beliebtesten Casinospiele. Die Crapstische sind im Casinosaal leicht zu finden – es sind die grossen Tische um die sich die Menge versammelt, um sich von diesem aufregenden Spiel faszinieren zu lassen.
Die Geschichte von „Craps“
Craps ist ein Abkömmling des altertümlichen Spiels „Hazard“. Hazard wurde von dem Engländer mit dem Namen Sir William of Tyre ausgedacht. Er entwickelte dieses Spiel als Zeitvertreib für seine Soldaten während der Belagerung der arabischen Festung mit dem Namen „Hazarth“ oder „Asarf“ um ca. 1125 A.D.
Laut den Ergebnissen von Nachforschungen einiger Gelehrter stammt der Name Hazard jedoch nicht von dem Namen der Burg oder Festung. Hazard kommt aus dem Arabischen „Al Zah“ oder „Azza“, was soviel wie Würfel bedeutet.
Craps im Altertum
Historiker, die sich mit der Geschichte von Craps beschäftigen, datieren die Herkunft von Craps sogar bis in das Zeitalter des römischen Imperiums. Römische Legionäre hatten, so die Nachforschungen der Historiker, Schweineknöchel in Würfelform bearbeitet und nummeriert, und diese dann zum Zeitvertreib auf der Innenseite ihrer Schilder gewürfelt.
Hazard war auch ein beliebter Zeitvertreib des englischen Adeln und ist mehrmals in alten Schriften und Literatur, darunter den Canterbury Tales, erwähnt. Das Würfelspiel schwappte nach einiger Zeit auch über den Ärmelkanal nach Frankreich, bis hin zu den Anrainerstaaten des Mittelmeers, wo es schnell beliebt wurde. In Frankreich wurde das Spiel unter dem Namen „Crebs“ bekannt; abgeleitet von der Tatsache, zwei Würfe in Folge zu verlieren.
Craps kommt nach Amerika
Mit den Pilgervätern der Mayflower kam auch Craps auf die andere Seite des Atlantiks in die Neue Welt. Und auch die Franzosen, die Anfang des 18. Jahrhunderts ihre Kolonie Akadia gründeten, brachten es mit sich. Nach Eroberung und Umbenennung der Kolonie durch die Briten in Nova Scotia während des siebenjährigen Kriegs Mitte des 18. Jahrhunderts, der Umsiedlung der französischen Siedler in die Provinz Louisiana, wurde das Spiel auch in ihrer neuen Heimat populär. Die Einwohner der französischen Provinz begannen das Spiel „Craps“ zu nennen; und dies ist bis zum heutigen Tage auch so geblieben.
Als Vater des modernen Craps Spiels gilt der im 19. Jahrhundert lebende Amerikaner mit dem Namen John H. Winn. Seine größte Leistung war es, die Regeln ein wenig abzuändern, so das der Spieler entweder auf, oder gegen den „Shooter“, die Person die die zwei Würfel wirft, seine Wetteinsätze tätigen kann. Die Regel verhindert das Problem mit manipulierten Würfeln, die Vielmals das Haus/Bank/Casino bevorzugten. Winn entwickelte auch den modernen Craps Tisch mit seinem Filzbezug und dem Gitter oder Raster, worauf man die Einsätze platzieren kann.
Modernes Online Craps
Heutzutage erfreut sich Craps gerade bei Onlinecasinos wachsender Beliebtheit. Mit dem Boom des Internets und der wachsenden Anzahl von Onlinecasinos in den 90er Jahren ist das Spielen von Craps im Internet die bevorzugte Methode von seinen Liebhabern.
Online Craps wird wie das Original, das von John H. Winn adaptiert wurde, gespielt. Der mit einem Gitter oder Raster überzogene Kartentisch wird auf dem Bildschirm dargestellt und der Spieler kann dort seine Einsätze platzieren. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Möglichkeiten Einsätze zu platzieren; bei Online Craps geht dies kinderleicht – einfach nur mit der Maus klicken.
Online Craps bietet im Gegensatz zu der „Offline“ Version eine Vielzahl von Vorteilen. Einer davon ist, das es keine anderen Spieler gibt, die Sie ablenken oder nerven. Ein anderer Vorteil ist, daß Sie sich keine Gedanken über eventuell manipulierte Würfel machen müssen. Alle seriösen Onlinecasinos werden von unabhängigen Kontrollkommissionen regelmäßig einem Audit unterzogen. Damit wird sichergestellt, daß Alles mit rechten Dingen zugeht. Die Einführung und Entwicklung eines RNG (Random Number Generator), oder auf Deutsch Zufallsgenerator, half die Popularität von Casinospielen zu steigern. Die Entwicklung eines sicheren Online Bankings machte das Spielen mit echtem Geld im Internet zusätzlich sicher. Diese Faktoren, zusammen mit der Tatsache, daß das Spielen von zuhause am PC mit seinen tollen Grafiken u.a. einfach komfortabler ist, machen das Spielen von Craps im Internet extrem populär
Craps entwickelt sich weiter
Es ist einfach unglaublich, wenn man die Tatsache bedenkt, wie sich dieses Würfelspiel seit seinen Ursprüngen im alten Rom, bei dem die Würfel aus Schweinknöcheln gefertigt wurden, dem Zeitalter der Kreuzzüge bis hin in das heutige Amerika und schließlich zu den Onlinecasinos entwickelt hat. Fasst man diese historischen Fakten zusammen stellt man fest, das sich das Spiel seit seinem Ursprung als „Hazard“ eigentlich recht wenig verändert hat. Sogar im 21. Jahrhundert sind die meist en Regeln noch in Kraft. Einfach unglaublich, daß ein solches, simples aber aufregendes Spiel den Zahn der Zeit so gut überstanden hat, und sicherlich noch in Zukunft für viel Spaß und Abwechslung sorgen wird.
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